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Verein zur Erhaltung der Wind- und Wassermühlen in Schleswig-Holstein und Hamburg e. V.
Satzung
§ 1 Name und Sitz  (1) Der Verein führt die Bezeichnung „Verein zur Erhaltung der Wind- und Wassermühlen in Schleswig- Holstein und Hamburg e. V.“ Er hat seinen Sitz in Meldorf.
§ 2 Zweck und Tätigkeit  (1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts ,,Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung durch die Förderung der Erhaltung der Wind- und Wassermühlen in Schleswig-Holstein und Hamburg, die wegen ihres kulturhistorischen Wertes oder ihrer landschaftlichen Lage von Bedeutung sind. (2) Zu diesem Zwecke wird der Verein insbesondere in folgender Weise tätig: a) Erstellung und laufende Ergänzung eines Verzeichnisses der in Schleswig-Holstein und Hamburg bestehenden Wind- und Wassermühlen, Erforschung und Aufzeichnung ihrer Geschichte und Sicherung schriftlicher und bildlicher Urkunden über die erhaltenswerten Mühlen; b) Beratung bei der Instandsetzung und beim Umbau von Wind- und Wassermühlen unter kulturhistorischen, heimatkundlichen und landschaftspflegerischen Gesichtspunkten; (c) Aufbringung von Beihilfen nach Vorgabe des Vorstandes zur Spitzenfinanzierung von notwendigen Erhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten an erhaltenswürdigen Mühlen, sofern der Eigentümer / die Eigentümerin sich im Rahmen seines / ihres wirtschaftlichen Interesses an den Kosten beteiligt; (d) Aufklärung der Öffentlichkeit über das Ziel des Vereins durch Schriften, Vorträge und andere Veranstaltungen. 
§ 3 Ordentliche Mitglieder  (1) Ordentliche Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, die sein Ziel unterstützen wollen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. (2) Ordentliche Mitglieder des Vereins erwerben mit der Mitgliedschaft zugleich die Mitgliedschaft in dem bundesweiten Dachverband „Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V.“ mit Sitz in Minden. Den dafür zu entrichtenden Jahresbeitrag führt der Verein für seine Mitglieder einmal jährlich an die DGM ab. (3) Die ordentliche Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Der Austritt ist nach vorausgegangener, vierteljährlicher, schriftlicher Kündigung zum Schluss des Kalenderjahres möglich. Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand mit der 2/3 - Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Ausschließungsgründe sind insbesondere vorsätzliches Zuwiderhandeln gegen die Zwecke des Vereins sowie Verletzungen sonstiger Mitgliederpflichten, insbesondere die Säumigkeit bei Zahlungspflichten.
§ 4 Fördernde Mitglieder Natürliche und juristische Personen, die den Verein regelmäßig unterstützen wollen, ohne die ordentliche Mitgliedschaft zu erwerben, werden als fördernde Mitglieder aufgenommen. Im Übrigen gilt § 3 dieser Satzung entsprechend.  § 5 Ehrenmitglieder  Personen, die sich um den Verein und das von ihm verfolgte Ziel besonders verdient gemacht haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung erfolgt durch die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes. § 6 Beiträge und Spenden (1) Ordentliche Mitglieder zahlen einen jährlichen Beitrag, dessen Mindesthöhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird. In besonderen Fällen ist der Vorstand zu einer Ermäßigung oder zu einem Erlass des Beitrages ermächtigt. (2) Fördernde Mitglieder bestimmen den von ihnen zu entrichtenden Beitrag selbst. (3) Der Verein bemüht sich um Zuwendungen von den an seiner Arbeit besonders interessierten Personen, Unternehmen, Stellen und Behörden. (4) Im Falle der Beendigung der Mitgliedschaft findet eine Erstattung geleisteter Zahlungen nicht statt.
§ 7 Gewinne Die Mittel dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. § 8 Vergütung Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. § 9 Organe Die Organe des Vereins sind: a) die Mitgliederversammlung, b) der Vorstand.  § 10 Mitgliederversammlung (1) Zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung sind der Vorstand und sämtliche Mitglieder berechtigt. Die Vorstandsmitglieder, die ordentlichen, fördernden und die Ehrenmitglieder sind mit je einer Stimme stimmberechtigt. (2) Ordentliche Mitgliederversammlungen finden einmal im Jahr statt. Sie werden von dem / der Vorsitzenden einberufen. Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden von dem / der Vorsitzenden nach Bedarf einberufen. Die Einberufung muss erfolgen, wenn entweder mindestens zwei Mitglieder des Vorstandes oder mindestens 1/3 der Mitglieder dies mit schriftlicher Begründung beantragen. (3) Der / die Vorsitzende setzt die Tagesordnung der Mitgliederversammlung fest. Die Einladung erfolgt durch den Geschäftsführer/ die Geschäftsführerin schriftlich mindestens zwei Wochen vorher unter Angabe von Ort, Zeit und Tagesordnung. (4) Anträge an die Mitgliederversammlung, die nicht Punkte der Tagesordnung betreffen, sind mindestens eine Woche vor Beginn der / dem Vorsitzenden schriftlich vorzulegen, der die Tagesordnung ergänzt und dies dem Vorstand und den Mitgliedern schriftlich mitteilt. (5) Die Niederschriften über die Mitgliederversammlung werden von dem / der Vorsitzenden und dem Geschäftsführer/ der Geschäftsführerin als Schriftführer/Schriftführerin oder deren Vertreter / Vertreterinnen unterzeichnet. (6) Die Mitgliederversammlung ist zuständig für Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung, insbesondere für: - Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes des Vorstandes, - Genehmigung des Kassenberichtes, - Entlastung des Vorstandes, - Beschlussfassung über Satzungsänderungen, - Festsetzung der Mitgliedsbeiträge, - Wahl des / der Vorsitzenden, der / die gleichzeitig Vorsitzender / Vorsitzende der Mitgliederversammlung und des Vorstandes ist, - Wahl des / der stellvertretenden Vorsitzenden, - Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins. (7) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn dazu ordnungsgemäß eingeladen wurde.
§ 11 Vorstand (1) Der Vorstand besteht aus mindestens zehn von der Mitgliederversammlung gewählten Personen. (2) Der Vorstand wird für drei Jahre gewählt. (3) Jedes Vorstandsmitglied hat eine Stimme. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des/der Vorsitzenden den Ausschlag. Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit der Anwesenden gefasst. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. (4) Die Sitzungen des Vorstandes werden von dem/der Vorsitzenden einberufen. Die Ladungsfrist beträgt zwei Wochen. Eine Vorstandssitzung muss einberufen werden, wenn mindestens vier Vorstandsmitglieder dies verlangen. (5) Über jede Vorstandssitzung ist eine Niederschrift zu fertigen, die von dem / der Vorsitzenden und dem / der Geschäftsführer/in als Schriftführer/in zu unterzeichnen ist.
§ 12 Aufgaben des Vorstandes (1) Dem Vorstand obliegt die Vorbereitung und Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. In Angelegenheiten von nicht grundsätzlicher Bedeutung entscheidet der Vorstand allein. (2) Der Vorstand sorgt für die ordnungsmäßige Geschäftsführung, in diesem Rahmen bestellt er den / die Geschäftsführer/in und den / die Kassenwart/in. (3) Der Vorstand entscheidet im Rahmen des Haushaltsplanes über die Verwaltung und Verwendung der Mittel des Vereins.  § 13 Vertretung Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der / die Vorsitzende und der / die stellvertretende Vorsitzende. Jeder ist allein vertretungsberechtigt. lm Innenverhältnis darf der / die stellvertretende Vorsitzende nur bei Verhinderung des / der Vorsitzenden von seinem / ihrem Vertretungsrecht Gebrauch machen. § 14 Geschäftsführer / Geschäftsführerin (1) Der Geschäftsführer / die Geschäftsführerin erledigt den Schriftverkehr und fertigt die Niederschriften über die Sitzungen der Mitgliederversammlung und des Vorstandes. Er / Sie stellt den Geschäftsbericht auf. (2) Der Geschäftsführer / die Geschäftsführerin ist ehrenamtlich tätig. Der Vorstand kann ihm / ihr eine Aufwandsentschädigung bewilligen.
§ 15 Kassenwart / Kassenwartin (1) Der Kassenwart / die Kassenwartin führt das Kassen- und Rechnungswesen des Vereins. Er / Sie ist gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Vorstandes oder dem Geschäftsführer zeichnungsberechtigt für die auf den Namen des Vereins geführten Konten. (2) Der Kassenwart / die Kassenwartin hat den Haushaltsplan aufzustellen und dem Vorstand vorzulegen, der ihn zu genehmigen hat. Die Beschlussfassung über den Haushaltsplan durch die Mitgliederversammlung ist spätestens in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres herbeizuführen. Das Geschäftsjahr läuft vom 1. Januar bis zum 31. Dezember. (3) Der Kassenwart / die Kassenwartin hat nach Schluss des Geschäftsjahres den Kassenbericht zu fertigen. (4) Der Kassenwart / die Kassenwartin ist ehrenamtlich tätig. Der Vorstand kann ihm / ihr eine Aufwandsentschädigung bewilligen. § 16 Rechnungsprüfung Die Rechnungsprüfung erfolgt durch ein von der Mitgliederversammlung bestimmtes Rechnungsprüfungsamt eines kommunalen Mitgliedes oder durch zwei von der Mitgliederversammlung gewählte Prüfer. Die Wahlperiode beträgt drei Jahre. Rechnungsprüfer dürfen dem Vorstand nicht angehören. Die Prüfung erfolgt mindestens zwei Wochen vor der jährlichen Mitgliederversammlung. § 17 Datenschutz Der Verein ist berechtigt, auf der Grundlage von Angaben seiner Mitglieder und von sonstigen anfallenden Daten, ein Mitgliederverzeichnis zu führen und diese Daten zum Zwecke der Aufgabenbewältigung nach dieser Satzung zu verwenden.
§ 18 Auflösung Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an das Land Schleswig-Holstein und die Freie und Hansestadt Hamburg im Verhältnis der unter Denkmalschutz stehenden Wind- und Wassermühlen zur ausschließlichen Verwendung für die Restaurierung von Wind- und Wassermühlen. Das Archiv geht an das Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein. § 19 Inkrafttreten Diese Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. Meldorf, den 8. Dezember 1960. Abgeänderte Fassung vom 28. September 2001